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Keine 2. Chance für den 1. Eindruck

Dass der ers­te Ein­druck wich­tig ist und kaum aus­ge­bü­gelt wer­den kann, gilt in beson­de­rem Maße für Tex­te. Stel­len Sie sich vor: Sie hal­ten das Ergeb­nis einer von Ihnen in Auf­trag gege­be­nen Unter­su­chung in den Hän­den. Beim Lesen des Manage­ment Sum­ma­ry fal­len Ihnen gleich zu Beginn Recht­schreib­feh­ler und gram­ma­ti­ka­lisch ver­un­glück­te Sät­ze auf. Ärger­lich? Das ist mehr Read more about Kei­ne 2. Chan­ce für den 1. Ein­druck[…]

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Das klingt auf den ers­ten Blick nach einer Pla­ti­tü­de. Doch etwas genau­er betrach­tet stellt sich auch bei Büchern wie bei allen ande­ren Pro­duk­ten die Fra­ge nach dem Maß­stab für Qua­li­tät. Das Qua­li­täts­ma­nage­ment gleich wel­cher Bran­che kann ein Lied davon sin­gen: Das Q in QM steht und fällt mit der Fra­ge nach den spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen, die Read more about Self­pu­bli­shing: Qua­li­tät setzt sich durch[…]

Sounds of Approval

Das Leben eines Lek­tors ist nicht frei von Beein­flus­sun­gen durch Tex­te – wer hät­te das gedacht? Schlie­ße ich die Über­ar­bei­tung eines Abschnitts zu mei­ner Zufrie­den­heit ab, ertei­le ich inner­lich eine Art Tes­tat. Wür­de ich häu­fi­ger noch auf Papier arbei­ten, setz­te ich viel­leicht einen gro­ßen Haken unter den betref­fen­den Absatz. Da ich aber zumeist an einer Read more about Sounds of Appro­val[…]

LaTeX: Wie kommen die Texte hinein?

LaTeX ist ein her­vor­ra­gen­des Satz­sys­tem, aller­dings ist es zur Tex­ter­stel­lung kaum ver­brei­tet. Gleich, ob Gebrauchs­text im Büro, wis­sen­schaft­li­cher Arti­kel im Son­der­for­schungs­be­reich oder Ent­wurf zum nächs­ten Roman – übli­cher­wei­se schreibt die Auto­rin zunächst ein­mal in einer Text­ver­ar­bei­tungs­soft­ware. Die­se funk­tio­niert nach dem WYSI­WYG-Prin­zip: »What You See Is What You Get. Man bekommt, was man sieht; zumin­dest so Read more about LaTeX: Wie kom­men die Tex­te hin­ein?[…]

Photographie

Gute Pho­to­gra­phie ist immer wie­der ein klei­nes ästhe­ti­sches Wun­der – dar­in guter Typo­gra­phie eng ver­wandt. Ines Matz-Boom­gaar­­den von Our Focus Pho­to­gra­phy in Alten­holz bei Kiel habe ich nicht nur die bei­den tol­len Por­träts auf mei­nen Sei­ten zu ver­dan­ken (sie­he Vita und Kon­takt), son­dern auch das schö­ne Erleb­nis einer her­vor­ra­gen­den, dabei fröh­li­chen und indi­vi­­du­ell-enga­gier­­ten Dienst­leis­tung. Mer­ci, Ines! PS: Natür­lich weiß Read more about Pho­to­gra­phie[…]

Lektüre-Tipp

Allen, die sich von mei­ner bis­wei­len sprö­den Schrei­be erho­len möch­ten und außer­dem ein beson­de­res Ver­hält­nis zu ihrem Gar­ten haben, lege ich das Blog mei­nes Freun­des Chris­ti­an Lüt­gens ans Herz: keingarten.de. Viel Ver­gnü­gen!

Scheitern?

Mei­ne nach­hin­ken­de ZEIT-Lek­tü­­re hat mich zu den »Chan­cen« vom 25. August 2016 geführt, dar­in zum Arti­kel »Schö­ner schei­tern«, Unter­ti­tel: Kaum ein Wis­sen­schaft­ler traut sich, über Miss­er­fol­ge zu spre­chen. Wir haben For­scher gebe­ten, es doch ein­mal zu ver­su­chen. Her­aus­ge­kom­men sind Lebens­läu­fe der ande­ren Art (No. 36, S. 57–58) Es han­delt sich um die offe­ne Wie­der­auf­nah­me des Read more about Schei­tern?[…]

LaTeX: linksbündige captions in longtable-Umgebungen

Das Paket cap­ti­on bie­tet sehr kom­for­ta­ble und umfas­sen­de Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten. Getrennt etwa für Abbil­dun­gen und Tabel­len las­sen sich die Legen­den nach Wunsch kon­fi­gu­rie­ren: \captionsetup[table]{format=hang,labelsep=colon,justification=RaggedRight,font={sf,small}} Eine gan­ze Zeit lang habe ich mich gewun­dert, dass in mei­nen lon­g­­ta­ble-Umge­bun­­gen aus­ge­rech­net der Befehl für die links­bün­di­ge Aus­rich­tung nicht wir­ken soll­te – bis ich dann die Doku­men­ta­ti­on end­lich genau­er gele­sen habe Read more about LaTeX: links­bün­di­ge cap­ti­ons in long­ta­ble-Umge­bun­gen[…]

undercurrents: »Nicht berufen. Arbeitsverhältnisse im Literaturwissenschaftsbetrieb«

Dank dem »Ver­net­zungs­blog Pre­kä­res Wis­sen« bin ich auf under­cur­r­ents, das Forum für lin­ke Lite­ra­tur­wis­sen­schaft auf­merk­sam gewor­den. Im Juli ist dort ein Schwer­punkt unter o. g. Titel erschie­nen. Im zuge­hö­ri­gen Edi­to­ri­al heißt es in begrü­ßens­wer­ter Deut­lich­keit: Die Arbeits­be­din­gun­gen an deut­schen Hoch­schu­len sind deso­lat. Gut 90 % der Stel­len im aka­de­mi­schen Mit­tel­bau sind befris­tet; Durst­stre­cken zwi­schen unter­schied­li­chen Anstel­lungs­ver­hält­nis­sen, Teil­zeit­stel­len mit Read more about under­cur­r­ents: »Nicht beru­fen. Arbeits­ver­hält­nis­se im Lite­ra­tur­wis­sen­schafts­be­trieb«[…]