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Neues Webprojekt

Neues Webprojekt

Im Lau­fe ihres Lebens erkran­ken rund 17 % der erwach­se­nen Deut­schen wenigs­tens ein­mal an einer Depres­si­on (nach­zu­le­sen auf der Sei­te der Deut­schen Depres­si­ons­hil­fe). Hier kommt die Web­sei­te eines Betrof­fe­nen, die zei­gen soll, dass Depres­sio­nen Offen­heit in der Mit­te der Gesell­schaft ver­die­nen und wie das Leben 

Neulich im Interpunktionsmeeting

Neulich im Interpunktionsmeeting

Macht mal Platz da – ich brau­che Raum zum Den­ken“, ver­schaff­te sich der Gedan­ken­strich einen Leer­schritt links und rechts. „Du auf­ge­bla­se­ner Bin­­de-Strich“, ätz­ten die Vier­tel­ge­vier­te Aus­­las­­sungs- und Trenn­strich gemein­sam. „Immer­hin dop­pelt so lang wie ihr“, spran­gen Gedan­ken­strichs Geschwis­ter, Bis- und Stre­cken­strich, ihrem gleich­lan­gen Hal­b­­ge­­viert-Bru­­der zur 

Keine 2. Chance für den 1. Eindruck

Keine 2. Chance für den 1. Eindruck

Dass der ers­te Ein­druck wich­tig ist und kaum aus­ge­bü­gelt wer­den kann, gilt in beson­de­rem Maße für Texte.

Stel­len Sie sich vor: Sie hal­ten das Ergeb­nis einer von Ihnen in Auf­trag gege­be­nen Unter­su­chung in den Hän­den. Beim Lesen des Manage­ment Sum­ma­ry fal­len Ihnen gleich zu Beginn Recht­schreib­feh­ler und gram­ma­ti­ka­lisch ver­un­glück­te Sät­ze auf.

Ärger­lich? Das ist mehr als nur ärger­lich: Je nach­dem, wie das Ergeb­nis ins­ge­samt aus­fällt, kön­nen sol­che Feh­ler den Aus­schlag geben, dass die­ser Dienst­leis­ter nicht noch ein­mal beauf­tragt wird.

Und wenn Sie jetzt an Ihre eige­nen Tex­te den­ken, dann soll­ten Sie denen mit einem pro­fes­sio­nel­len Lek­to­rat den best­mög­li­chen ers­ten Ein­druck verschaffen.

Spre­chen Sie mich an – ich erstel­le Ihnen gern ein indi­vi­du­el­les Angebot!

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Das klingt auf den ers­ten Blick nach einer Pla­ti­tü­de. Doch etwas genau­er betrach­tet stellt sich auch bei Büchern wie bei allen ande­ren Pro­duk­ten die Fra­ge nach dem Maß­stab für Qua­li­tät. Das Qua­li­täts­ma­nage­ment gleich wel­cher Bran­che kann ein Lied davon sin­gen: Das Q in QM steht 

Sounds of Approval

Das Leben eines Lek­tors ist nicht frei von Beein­flus­sun­gen durch Tex­te – wer hät­te das gedacht? Schlie­ße ich die Über­ar­bei­tung eines Abschnitts zu mei­ner Zufrie­den­heit ab, ertei­le ich inner­lich eine Art Tes­tat. Wür­de ich häu­fi­ger noch auf Papier arbei­ten, setz­te ich viel­leicht einen gro­ßen Haken 

LaTeX: Wie kommen die Texte hinein?

LaTeX: Wie kommen die Texte hinein?

LaTeX ist ein her­vor­ra­gen­des Satz­sys­tem, aller­dings ist es zur Tex­ter­stel­lung kaum ver­brei­tet. Gleich, ob Gebrauchs­text im Büro, wis­sen­schaft­li­cher Arti­kel im Son­der­for­schungs­be­reich oder Ent­wurf zum nächs­ten Roman – übli­cher­wei­se schreibt die Autorin zunächst ein­mal in einer Text­ver­ar­bei­tungs­soft­ware. Die­se funk­tio­niert nach dem WYSIWYG-Prin­zip: »What You See Is What You Get. Man bekommt, was man sieht; zumin­dest so unge­fähr. Gemeint ist damit vor allem, dass die For­ma­tie­run­gen am Bild­schirm gros­so modo so aus­se­hen sol­len, wie sie spä­ter auf dem Aus­druck erschei­nen werden.

Ist der – viel­leicht umfang­rei­che, zu ver­öf­fent­li­chen­de – Text dann ein­mal fer­tig und beschäf­ti­gen sich Autorin­nen und Ver­ant­wort­li­che mit einer wie auch immer gear­te­ten Ver­öf­fent­li­chung, dann tritt LaTeX auf den Plan: Nach dem Prin­zip »What You See Is What You Asked For« ent­ste­hen pro­fes­sio­nell gesetz­te, ästhe­tisch anspre­chen­de und leser­freund­li­che Drucksachen.

Aber wie kommt der Text von der Büro-Soft­ware in das typo­gra­phi­sche Sys­tem? Hier zeigt sich die gan­ze Stär­ke von Open-Source-Soft­ware: Aus der Gemein­schaft der Ent­wick­ler und Nut­zer stammt eine Erwei­te­rung für Libre-/Open­of­fice mit dem spre­chen­den Namen writer2latex. Die­ser Exten­si­on ist es zu ver­dan­ken, dass der Sewriter2latextzer – den näher­rü­cken­den Fer­tig­stel­lungs­ter­min vor Augen – nicht damit beginnt, lang­wie­rig und feh­lerträch­tig Text­pas­sa­gen per Copy & Pas­te in den TeX-Edi­tor zu schub­sen oder aus der Text­ver­ar­bei­tung txt-Datei­en zu spei­chern und anschlie­ßend umzu­be­nen­nen. (Ver­su­chen Sie das bit­te gar nicht erst.)

Nun ken­nen wir alle Momen­te, wo schein­bar kein Weg dar­an vor­bei­führt, das Betriebs­sys­tems des Arbeits­rech­ners neu auf­zu­set­zen. Und die drei gol­de­nen Regeln für sol­che Situa­tio­nen (1) hin oder her – am Ende hakt es spä­tes­tens bei so schein­bar peri­phe­ren Din­gen wie Add-ons oder Exten­si­ons. So auch just bei mir.

Ubun­tu 16.04 LTS oder Win­dows 10 mit Libre­of­fice oder Open­of­fice – stets erhielt ich beim Instal­la­ti­ons­ver­such von writer2latex den Feh­ler, es wer­de kei­ne Java-Instal­la­ti­on gefun­den oder es konn­te ein für Java benö­tig­ter Ord­ner nicht erstellt wer­den. Kom­plet­te Neu­in­stal­la­tio­nen von Java und den zur Wahl ste­hen­den Text­ver­ar­bei­tun­gen zei­tig­ten kei­ne Ver­bes­se­rung. Was tun? »Tan­te Goog­le« fra­gen, die weiß doch meist Rat. Aller­dings muss man ihr natür­lich die rich­ti­ge Fra­ge stel­len, des­halb war ich nicht auf Anhieb erfolgreich.

Um Ihre Suche abzu­kür­zen: Die­ser Foren-Bei­trag hat mir unter Ubun­tu gehol­fen. Aus uner­find­li­chen Grün­den wird bei der Stan­dard­in­stal­la­ti­on von Libre­of­fice ein Java-Paket aus­ge­las­sen. Nach­dem ich es mit­tels Syn­ap­tic instal­liert hat­te, konn­te ich den Export­fil­ter für LaTeX end­lich wie­der nutzen.

 

(1) 1. Back­up, 2. Back­up, 3. Backup.

Photographie

Photographie

Gute Pho­to­gra­phie ist immer wie­der ein klei­nes ästhe­ti­sches Wun­der – dar­in guter Typo­gra­phie eng ver­wandt. Ines Matz-Boom­­gaar­­den von Our Focus Pho­to­gra­phy in Alten­holz bei Kiel habe ich nicht nur die bei­den tol­len Por­träts auf mei­nen Sei­ten zu ver­dan­ken (sie­he Vita und Kon­takt), son­dern auch das schö­ne Erleb­nis einer her­vor­ra­gen­den, 

Scheitern?

Scheitern?

Mei­ne nach­hin­ken­de ZEIT-Lek­tü­­re hat mich zu den »Chan­cen« vom 25. August 2016 geführt, dar­in zum Arti­kel »Schö­ner schei­tern«, Unter­ti­tel: Kaum ein Wis­sen­schaft­ler traut sich, über Miss­erfol­ge zu spre­chen. Wir haben For­scher gebe­ten, es doch ein­mal zu ver­su­chen. Her­aus­ge­kom­men sind Lebens­läu­fe der ande­ren Art (No. 36, 

LaTeX: linksbündige captions in longtable-Umgebungen

LaTeX: linksbündige captions in longtable-Umgebungen

Das Paket cap­ti­on bie­tet sehr kom­for­ta­ble und umfas­sen­de Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten. Getrennt etwa für Abbil­dun­gen und Tabel­len las­sen sich die Legen­den nach Wunsch konfigurieren:

\captionsetup[table]{format=hang,labelsep=colon,justification=RaggedRight,font={sf,small}}

Eine gan­ze Zeit lang habe ich mich gewun­dert, dass in mei­nen long­ta­ble-Umge­bun­gen aus­ge­rech­net der Befehl für die links­bün­di­ge Aus­rich­tung nicht wir­ken soll­te – bis ich dann die Doku­men­ta­ti­on end­lich genau­er gele­sen habe 😉 …

… und her­aus­fand, dass kur­ze cap­ti­ons nur dann nicht zen­triert wer­den, wenn zusätzlich

singlelinecheck=false

vor­ge­ge­ben ist.

 

P.S.: Sie fra­gen sich, war­um ich die Code-Zei­len nicht als sol­che for­ma­tie­re? Die Ant­wort ist ein­fach: Das von mir grund­sätz­lich geschätz­te Wor­d­Press-The­me hat lei­der eine unglaub­lich häss­li­che Art, Code-Blö­cke ver­grö­ßert dar­zu­stel­len; das hal­te ich nicht aus (und möch­te es auch Ihnen nicht zumuten).

Erfreuliche Drucksachen

Erfreuliche Drucksachen

… bestechen häu­fig durch ein gewis­ses Maß an Reduk­ti­on. Hier eine klei­ne Fin­ger­übung à la Tschichold: