undercurrents: »Nicht berufen. Arbeitsverhältnisse im Literaturwissenschaftsbetrieb«

Dank dem »Ver­net­zungs­blog Pre­kä­res Wis­sen« bin ich auf under­cur­r­ents, das Forum für lin­ke Lite­ra­tur­wis­sen­schaft auf­merk­sam gewor­den. Im Juli ist dort ein Schwer­punkt unter o. g. Titel erschie­nen. Im zuge­hö­ri­gen Edi­to­ri­al heißt es in begrü­ßens­wer­ter Deut­lich­keit: Die Arbeits­be­din­gun­gen an deut­schen Hoch­schu­len sind deso­lat. Gut 90 % der Stel­len im aka­de­mi­schen Mit­tel­bau sind befris­tet; Durst­stre­cken zwi­schen unter­schied­li­chen Anstel­lungs­ver­hält­nis­sen, Teil­zeit­stel­len mit Read more about under­cur­r­ents: »Nicht beru­fen. Arbeits­ver­hält­nis­se im Lite­ra­tur­wis­sen­schafts­be­trieb«[…]

Arbeiten an deutschen Universitäten

Wäh­rend mei­nes Stu­di­ums habe ich die Vor­stel­lung, spä­ter an einer Uni­ver­si­tät zu arbei­ten, wenig hin­ter­fragt. Wäh­rend der Pro­mo­ti­ons­zeit wur­de die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit durch die unsi­che­ren Ver­län­ge­run­gen befris­te­ter Anstel­lun­gen brü­chig; ich habe unbe­wusst ent­schie­den, die Zwei­fel in das bloß peri­phe­re Blick­feld zu ver­schie­ben und den ein­ge­schla­ge­nen Weg wei­ter­zu­ge­hen. Gewis­ser­ma­ßen »Augen zu und durch«. Mei­ne Pro­mo­ti­on habe ich trotz übli­cher zwi­schen­zeit­li­cher Kri­sen geschafft, Read more about Arbei­ten an deut­schen Uni­ver­si­tä­ten[…]