Misc.

Das sollten Sie wissen

Das sollten Sie wissen

Auf der neu­en Sei­te »Tech­ni­sches« (im Haupt­me­nü direkt neben der Rubrik »Misc.«) habe ich ein­mal kurz zusam­men­ge­fasst, mit wel­chen digi­ta­len Mit­teln ich übli­cher­wei­se arbei­te – damit Sie wis­sen, wo Ihre Daten sind und wo nicht: Auf euro­päi­schen Ser­vern, in frei­er Soft­ware; nicht in Über­see oder 

Neues Webprojekt

Neues Webprojekt

Im Lau­fe ihres Lebens erkran­ken rund 17 % der erwach­se­nen Deut­schen wenigs­tens ein­mal an einer Depres­si­on (nach­zu­le­sen auf der Sei­te der Deut­schen Depres­si­ons­hil­fe). Hier kommt die Web­sei­te eines Betrof­fe­nen, die zei­gen soll, dass Depres­sio­nen Offen­heit in der Mit­te der Gesell­schaft ver­die­nen und wie das Leben 

Neulich im Interpunktionsmeeting

Neulich im Interpunktionsmeeting

Macht mal Platz da – ich brau­che Raum zum Den­ken“, ver­schaff­te sich der Gedan­ken­strich einen Leer­schritt links und rechts. „Du auf­ge­bla­se­ner Bin­de-Strich“, ätz­ten die Vier­tel­ge­vier­te Aus­las­sungs- und Trenn­strich gemeinsam.

Immer­hin dop­pelt so lang wie ihr“, spran­gen Gedan­ken­strichs Geschwis­ter, Bis- und Stre­cken­strich, ihrem gleich­lan­gen Halb­ge­viert-Bru­der zur Sei­te. „Und die Leer­schrit­te kann er von uns haben, wir brau­chen sie ja meist nicht.“

Bei Euch geh­t’s immer nur um ‚Län­ge‘“, maul­ten die Anfüh­rungs­zei­chen. „Habt ihr auch mal bemerkt, wie hübsch wir uns immer in der Form ‚99 – 66‘ run­den?“ „Klar …“, lie­ßen die Aus­las­sungs­punk­te sich ver­neh­men, „nur der A… von Apo­stroph muss aus der Rei­he tan­zen und sich als ein­zi­ge 9 nach oben hängen …“

Bild von Free-Pho­tos auf Pixabay

Keine 2. Chance für den 1. Eindruck

Keine 2. Chance für den 1. Eindruck

Dass der ers­te Ein­druck wich­tig ist und kaum aus­ge­bü­gelt wer­den kann, gilt in beson­de­rem Maße für Tex­te. Stel­len Sie sich vor: Sie hal­ten das Ergeb­nis einer von Ihnen in Auf­trag gege­be­nen Unter­su­chung in den Hän­den. Beim Lesen des Manage­ment Sum­ma­ry fal­len Ihnen gleich zu Beginn Recht­schreib­feh­ler 

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Das klingt auf den ers­ten Blick nach einer Pla­ti­tü­de. Doch etwas genau­er betrach­tet stellt sich auch bei Büchern wie bei allen ande­ren Pro­duk­ten die Fra­ge nach dem Maß­stab für Qua­li­tät. Das Qua­li­täts­ma­nage­ment gleich wel­cher Bran­che kann ein Lied davon sin­gen: Das Q in QM steht 

Sounds of Approval

Das Leben eines Lek­tors ist nicht frei von Beein­flus­sun­gen durch Tex­te – wer hät­te das gedacht?

Schlie­ße ich die Über­ar­bei­tung eines Abschnitts zu mei­ner Zufrie­den­heit ab, ertei­le ich inner­lich eine Art Tes­tat. Wür­de ich häu­fi­ger noch auf Papier arbei­ten, setz­te ich viel­leicht einen gro­ßen Haken unter den betref­fen­den Absatz. Da ich aber zumeist an einer Tas­ta­tur sit­ze, juckt es mich ledig­lich in den Fin­gern, denn ein dar­un­ter getipp­tes »OK« ist nicht das­sel­be. Nicht ein­mal, wenn ich es anschlie­ßend noch ganz groß und grün mache.

Kürz­lich habe ich mich dann dabei beob­ach­tet, wie ich mei­ne Bear­bei­tung mit einem akus­ti­sches Tes­tat abge­schlos­sen habe: »Ka-dunk!« mach­te es vor mei­nem inne­ren Ohr.

Da soll noch jemand behaup­ten, Lite­ra­tur für Kin­der sei nicht rele­vant. Mein tönen­der Bestä­ti­gungs­ver­merk ist genau das Geräusch, das der Stem­pel von Kom­mi­sar Gor­don macht, wenn es Wich­ti­ges fest­zu­hal­ten gilt.

Ich könn­te jetzt noch etwas anfü­gen über Leben und Lite­ra­tur vor dem Hin­ter­grund des soge­nann­ten Proust-Phä­no­mens … Aber man hat mir bedeu­tet, dass ich dann unter Umstän­den so gel­tungs­be­dürf­tig klän­ge wie Tho­mas Mann. Und das möch­te ich dann doch wirk­lich nicht (bei aller Wert­schät­zung für eini­ge sei­ner Werke).

LaTeX: Wie kommen die Texte hinein?

LaTeX: Wie kommen die Texte hinein?

LaTeX ist ein her­vor­ra­gen­des Satz­sys­tem, aller­dings ist es zur Tex­ter­stel­lung kaum ver­brei­tet. Gleich, ob Gebrauchs­text im Büro, wis­sen­schaft­li­cher Arti­kel im Son­der­for­schungs­be­reich oder Ent­wurf zum nächs­ten Roman – übli­cher­wei­se schreibt die Autorin zunächst ein­mal in einer Text­ver­ar­bei­tungs­soft­ware. Die­se funk­tio­niert nach dem WYSI­WYG-Prin­­zip: »What You See Is 

Photographie

Photographie

Gute Pho­to­gra­phie ist immer wie­der ein klei­nes ästhe­ti­sches Wun­der – dar­in guter Typo­gra­phie eng ver­wandt. Ines Matz-Boom­­gaar­­den von Our Focus Pho­to­gra­phy in Alten­holz bei Kiel habe ich nicht nur die bei­den tol­len Por­träts auf mei­nen Sei­ten zu ver­dan­ken (sie­he Vita und Kon­takt), son­dern auch das schö­ne Erleb­nis einer her­vor­ra­gen­den, 

Scheitern?

Scheitern?

Mei­ne nach­hin­ken­de ZEIT-Lek­tü­re hat mich zu den »Chan­cen« vom 25. August 2016 geführt, dar­in zum Arti­kel »Schö­ner schei­tern«, Untertitel:

Kaum ein Wis­sen­schaft­ler traut sich, über Miss­erfol­ge zu spre­chen. Wir haben For­scher gebe­ten, es doch ein­mal zu ver­su­chen. Her­aus­ge­kom­men sind Lebens­läu­fe der ande­ren Art (No. 36, S. 57–58)

Es han­delt sich um die offe­ne Wie­der­auf­nah­me des »CV of fail­u­res«, den Johan­nes Haus­ho­fer online ver­brei­tet hat­te (vgl. das Inter­view im ZEIT-Maga­zin).

Mir drängt sich die Fra­ge auf, was wir als Schei­tern emp­fin­den oder so bezeich­nen wol­len: ist jemand geschei­tert, der sich ein paar Mal erfolg­los bewor­ben hat, dies aber mitt­ler­wei­le aus der War­te des Lehr­stuhl­in­ha­bers Revue pas­sie­ren las­sen kann (Jür­gen Hand­ke, Pro­fes­sor für anglis­ti­sche Lin­gu­is­tik an der Uni­ver­si­tät Mar­burg)? Oder gar als Medi­zin­no­bel­preis­trä­ger zurück­blickt (Tho­mas C. Süd­hof, Stan­ford)? Ist Haus­ho­fer als 36jähriger Prince­ton-Pro­fes­sorgeschei­tert?

Viel­leicht habe ich aber auch bloß einen zu engen Begriff vom Scheitern.


PS: Eine wirk­lich aller­kür­zes­te Web-Recher­che zeigt, dass der kna­cki­ge Titel eigent­lich einer künst­le­ri­schen Initia­ti­ve, bei­na­he schon Per­for­mance geklaut/entlehnt ist: www.schoenerscheitern.de (ich emp­feh­le »Shop« und »Kon­takt«).

LaTeX: linksbündige captions in longtable-Umgebungen

LaTeX: linksbündige captions in longtable-Umgebungen

Das Paket cap­ti­on bie­tet sehr kom­for­ta­ble und umfas­sen­de Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten. Getrennt etwa für Abbil­dun­gen und Tabel­len las­sen sich die Legen­den nach Wunsch kon­fi­gu­rie­ren: \captionsetup[table]{format=hang,labelsep=colon,justification=RaggedRight,font={sf,small}} Eine gan­ze Zeit lang habe ich mich gewun­dert, dass in mei­nen lon­g­­ta­­ble-Umge­­bun­­­gen aus­ge­rech­net der Befehl für die links­bün­di­ge Aus­rich­tung nicht wir­ken soll­te