Sprachanstand

Sprachanstand

Lie­be taz,

der ZEIT lag kürz­lich ein Fly­er von Dir bei, mit dem Slo­gan »Min­dest­an­stand ein­hal­ten« warbst Du dar­in für Mei­nungs­viel­falt – und deren Unter­stüt­zung durch Ein­tritt in Dei­ne Genos­sen­schaft. So weit, so gut und nachvollziebar.

Als Lek­tor habe ich nur einen klei­nen Vor­schlag zur Gestal­tung Dei­ner Wer­be­mit­tel: Wo Dein Namens­zug mit Tat­ze und schwar­zem Hin­ter­grund gra­fisch gestal­tet ist, lässt sich ja gut und gern ein klein­ge­schrie­be­nes »genos­sen­schaft« ohne Bin­de­strich anfü­gen. Im Fließ­text wird die Genos­sen­schaft am Anfang berech­tigt groß – dann gehört da aber (Cor­po­ra­te Iden­ti­ty hin oder her) auch ein Bin­de­strich hin: »taz-Genos­sen­schaft«. Dann klappts viel­leicht noch bes­ser mit den Mitgliedern.

Vie­le Grü­ße
Micha­el Sellhoff

PS: Ach, so viel Wer­bung. Der Frei­tag gewinnt im direk­ten Sprach­an­stand-Ver­gleich, er ver­an­stal­tet, eben­falls als Bei­la­ge zur ZEIT, eine »Frei­tag-Umfra­ge«.