Schlagwort: Literatur

Workshop: Wissenschaftliches Arbeiten – die Basics

Workshop: Wissenschaftliches Arbeiten – die Basics

Pünkt­lich zum Beginn des Win­ter­se­mes­ters ver­an­stal­te ich den fol­gen­den Work­shop: 4‑stündiger Schnell­kurs in den Grund­la­gen wis­sen­schaft­li­chen Arbei­tens The­men­fin­dung (Lite­ra­­tur-) Recher­che Zitie­ren und Zita­ti­ons­sti­le Wunsch­the­men mög­lich Maxi­mal 8 Teilnehmer:innen, inklu­si­ve Hand-out. Kurs­ge­bühr: 99 Euro p. P. Sams­tag, 2. Okto­ber 2021, 10–14.30 UhrLes­sing­platz 4, 24116 Kiel Hygie­­­ne-Kon­­ze­p­­t/­­Co­ro­­na-Regeln: Es gilt 

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Selfpublishing: Qualität setzt sich durch

Das klingt auf den ers­ten Blick nach einer Pla­ti­tü­de. Doch etwas genau­er betrach­tet stellt sich auch bei Büchern wie bei allen ande­ren Pro­duk­ten die Fra­ge nach dem Maß­stab für Qua­li­tät. Das Qua­li­täts­ma­nage­ment gleich wel­cher Bran­che kann ein Lied davon sin­gen: Das Q in QM steht 

Sounds of Approval

Das Leben eines Lek­tors ist nicht frei von Beein­flus­sun­gen durch Tex­te – wer hät­te das gedacht?

Schlie­ße ich die Über­ar­bei­tung eines Abschnitts zu mei­ner Zufrie­den­heit ab, ertei­le ich inner­lich eine Art Tes­tat. Wür­de ich häu­fi­ger noch auf Papier arbei­ten, setz­te ich viel­leicht einen gro­ßen Haken unter den betref­fen­den Absatz. Da ich aber zumeist an einer Tas­ta­tur sit­ze, juckt es mich ledig­lich in den Fin­gern, denn ein dar­un­ter getipp­tes »OK« ist nicht das­sel­be. Nicht ein­mal, wenn ich es anschlie­ßend noch ganz groß und grün mache.

Kürz­lich habe ich mich dann dabei beob­ach­tet, wie ich mei­ne Bear­bei­tung mit einem akus­ti­sches Tes­tat abge­schlos­sen habe: »Ka-dunk!« mach­te es vor mei­nem inne­ren Ohr.

Da soll noch jemand behaup­ten, Lite­ra­tur für Kin­der sei nicht rele­vant. Mein tönen­der Bestä­ti­gungs­ver­merk ist genau das Geräusch, das der Stem­pel von Kom­mi­sar Gor­don macht, wenn es Wich­ti­ges fest­zu­hal­ten gilt.

Ich könn­te jetzt noch etwas anfü­gen über Leben und Lite­ra­tur vor dem Hin­ter­grund des soge­nann­ten Proust-Phä­no­mens … Aber man hat mir bedeu­tet, dass ich dann unter Umstän­den so gel­tungs­be­dürf­tig klän­ge wie Tho­mas Mann. Und das möch­te ich dann doch wirk­lich nicht (bei aller Wert­schät­zung für eini­ge sei­ner Werke).